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  Velvet musste der rechte Fuß amputiert werden Der Anblick eines Vogels, dem ein Körperteil fehlt, ist für die meisten Tierhalter mehr als gewöhnungsbedürftig. Dennoch gibt es Fälle, in denen ein angeborener Defekt oder eine Amputation einen Vogel vergleichsweise wenig belasten, sodass er dennoch eine mehr als akzeptable Lebensqualität hat.

Tiere arrangieren sich meist erstaunlich schnell und entsprechend gut mit einer plötzlich auftretenden Behinderung beispielsweise nach einer Amputation. Vermutlich ist dies darauf zurückzuführen, dass Vögel aufgrund ihrer Intelligenzstufe nur im Jetzt und Hier leben. Sie empfinden ein Früher nicht in dem Sinne, wie wir Menschen es kennen. Deshalb ziehen Vögel keine Vergleiche zwischen ihrer momentanen Situation und derjenigen vor einer Amputation.

Velvet und Ocean sind eng befreundet

Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, erscheint das Schicksal eines Vogels, dem beispielsweise ein Fuß fehlt, weitaus weniger schrecklich, solange er Freude am Leben und keine Schmerzen hat. Bei der Bewältigung seiner für ihn am Anfang noch ungewöhnlichen Situation sind gefiederte Freunde für einen von einer Amputation betroffenen Vogel eine sehr große Hilfe. Ein arteigener Partner oder guter Freund tröstet über so manchen kleinen Kummer hinweg.

In dieser Unterrubrik finden Sie Erfahrungsberichte in Sachen Vogelhaltung zu einem Thema, das, sofern es um davon betroffene Menschen geht, in unserer Gesellschaft bedauerlicherweise weitestgehend tabuisiert wird.

Die Fotos von Velvet (hellblau), dem der rechte Fuß amputiert werden musste, und seinem Freund Ocean stellte Manuela Martin zur Verfügung.

Linktipp: Einige Erfahrungsberichte und Tipps für Halter gehandicapter Wellensittiche bietet Jasmin Störk auf ihrer Webseite Externer Link.

 
 
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