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  Kiki, * 21. April '85, † 24. Juni '02

Kiki, der Freundliche Als Kiki im November 1999 zu mir kam, war sein Freund Kleiner mit von der Partie, der jedoch leider bereits Anfang März 2000 aufgrund einer chronischen Krankheit starb. Kiki starb über zwei Jahre später am 24. Juni 2002 - er wurde mehr als 17 Jahre alt und war bis an sein Lebensende fit und glücklich. Am 21.04.1985 war Kiki aus seinem Ei geschlüpft. Sein Farbschlag nennt sich Normal hellblau. Der greise Vogel-Mann war solange er bei mir lebte ungemein charmant und wickelt jeden Menschen innerhalb kürzester Zeit um den Finger. Da er sehr zahm und anhänglich war, mochte er es gern, sich auf der Hand oder Schulter sitzend durch die Gegend tragen zu lassen. Außerdem genoss er es, wenn er mitten im Geschehen dabei war. Hatte ich Besuch, wollte er deshalb unbedingt auf einer Schulter sitzen und die Gäste aus nächster Nähe erleben.

Kiki im Profil Wer Kiki zum ersten Mal sah, erschrak allerdings angesichts seines lädierten Schnabels. Seit einem Zusammenstoß mit einer Tür im Alter von etwa acht Jahren hatte er nur noch einen halben Oberschnabel, kam damit aber viele Jahre gut zurecht. Leider war auch ein Zeh nach einem Bänderriss steif geblieben. Obwohl man ihn als echten Pechvogel hätte bezeichnen können, war er allen früheren Unglücksfällen zum Trotz immer sehr lebenslustig und munter. Vielleicht war der kaputte Schnabel ein Grund dafür, dass er immer schlank und rank war und nicht wie die meisten anderen Wellensittiche an einer Leberverfettung erkrankte. Wer weiß, vielleicht ist er gerade deshalb so unglaublich alt geworden.

Trotz seines hohen Alters war es dem Sittich im Frühling 2000 gelungen, das Herz der zu dieser Zeit jüngsten Dame des Sittichschwarms im Sturm zu erobern. Von März 2000 bis Juli 2001 war Kiki fest mit Rana verpaart. Manchmal ging es jedoch wenig harmonisch zwischen den beiden zu. Wollte Rana gekrault werden, verprügelte sie ihn oft, weil er aufgrund seines zu kurzen Oberschnabels ihrer Aufforderung nicht so recht nachkommen konnte. Glücklicherweise beruhigte sich die temperamentvolle junge Dame meist rasch und es kehrte wieder Frieden ein.

Im Juli 2001 wurde die turbulente Beziehung der beiden durch das Auftreten einer neuen Dame im Vogelzimmer vorerst beendet. Kiki verliebte sich Hals über Kopf in den Feriengast Elli, die über zehn Jahre alt und durch eine Krankheit flugunfähig war. Innerhalb weniger Tage waren die beiden ein echtes Traumpaar. Kiki, der aufgrund seiner Altersschwäche seit Anfang 2001 selbst nicht mehr fliegen konnte, wich seiner neuen Liebe nur selten von der Seite. Ellis Besitzer und ich brachten es nicht übers Herz, das glückliche Paar zu trennen, also sollte Elli fortan bei mir bleiben. Ihre Freundin Toni, die mit ihr zu mir in Urlaubspflege gekommen war, hatte sich indes mit Herkules angefreundet, den ich deshalb gegen Elli "eintauschte" - schließlich sollten alle vier verliebten Sittiche mit ihren jeweiligen Partnern glücklich sein können.

Der charmante Vogelmann Kiki Bedauerlicherweise war es Elli und Kiki nicht vergönnt, lange miteinander ihren zweiten Frühling zu genießen. Am 20. August 2001 starb Elli an ihrer schweren chronischen Krankheit. Kiki blieb jedoch nicht allein. Er besann sich seiner einstigen Gefühle für Rana und war bald wieder mit seiner dynamischen Freundin zusammen - zumindest für einige Monate, bis sie sich in den verführerischen Rudi verliebte. Außerdem freundete sich Kiki sich Anfang 2002 eng mit Jupiter an, der ihm oft ausgiebig den Nacken kraulte. Bis zu seinem Tode war Kiki nie allein, da er im Vogelschwarm sehr beliebt war. Vor allem sein Freund Jupiter wich ihm nur selten von der Seite. Kiki war ein äußerst bemerkenswerter Vogel, wie ich es nie zuvor bei einem Wellensittich erlebt habe. Er war klug und besonnen, regte sich so gut wie nie auf. Sein charmantes Verhalten werde ich sicher nie vergessen. Auch nicht, dass er mir immer herzhaft in die Schuhe biss, wann immer ich das Vogelzimmer betrat.

Bedeutung des Namens
Da Kiki bereits sehr alt war, als ich ihn bei mir aufnahm, trug er in Unterschied zu den meisten anderen meiner Sittiche keinen astronomischen Namen, denn er wurde nicht umgetauft.

Kiki und sein Freund Kleiner

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Kiki und sein Freund Kleiner waren früher unzertrennlich.

 

 

 

 

 

 

 
 
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