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  In Deutschland und im restlichen Mitteleuropa kommen in der Natur einige Kleearten vor, die für Vögel genießbar sind. Sie finden in diesem Kapitel Informationen über diese Pflanzenspezies.

Gelber Steinklee
An Wegrändern, an Ufern und auf Schuttplätzen sowie auf Unkrautfluren ist der Gelbe Steinklee, auch Gewöhnlicher Steinklee genannt, heimisch. Der wissenschaftliche Name dieser Pflanzenart lautet Melilotus officinalis. Zwischen Juni und September findet die Blütezeit dieser Kleeart statt. Somit können in der Zeit von etwa Juli bis Oktober reife Samen in der Natur geerntet werden. Sowohl reife Samen als auch die süßen, nektarreichen Blütenköpfe fressen viele Wellensittiche und andere Ziervögel gern.

Gelber Steinklee

Hasenklee
Auf heimischen Wiesen findet man in Mitteleuropa häufig den anfangs weiß blühenden Hasenklee (Trifolium arvense). Mit der Zeit verfärben sich die Blüten zart rosa. Die Blütezeit dauert von Juli bis September. Reife Samen können von August bis Oktober geerntet werden. Viele Ziervögel fressen neben den reifen Samen auch gern die nektarreichen Blütenköpfe.

Hasenklee

Weißklee
WeißkleeAuf Wiesen und Weiden sowie mitunter auch an Wegrändern wächst der Weißklee (Trifolium repens). Die weißen Blüten sind sehr nektarreich und deshalb bei Wellensittichen und anderen Ziervögeln als Futter ausgesprochen beliebt. Die Blütezeit dieser Kleeart, die bis zu 30 Zentimeter hoch werden kann, liegt in den Monaten Mai bis Juli. Auch die Samen des Weißklees werden von Ziervögeln meist gern gefressen.

 

Alter Blütenkopf des Weißklees, in dem sich Samen befinden

Weißer Steinklee
Am Rand von Wiesen, Wäldern und Geröllfeldern wächst der Weiße Steinklee (Melilotus alba). Diese Pflanzen werden bis zu einen Meter groß und verzweigen sich an vielen Stellen. Weiße Blütenstände mit bis zu fünf Zentimeter Länge machen diese Kleeart unverwechselbar. Weißer Steinklee blüht von Juli bis September. Reife Samen lassen sich von August bis Oktober in der mitteleuropäischen Natur ernten. Wellensittiche und andere Ziervögel fressen neben den reifen Samen auch gern die nektarreichen Blütenköpfe.

Weißer Steinklee mit Blüten

Wiesenklee
Weiden und Wiesen sind typische Standorte für den Wiesenklee (Trifolium pratense), der mitunter auch als Rotklee bezeichnet wird. Darüber hinaus kommt diese Kleeart auch an manchen Wegrändern vor. In den rötlich bis violett gefärbten Blüten befindet sich eine vergleichsweise große Menge Nektar, den viele Vögel gern mögen. Die Wuchshöhe des Wiesenklees beträgt 20 bis 50 Zentimeter, Blüten sind zwischen Mai und September zu finden. Auch die Samen dieser Kleeart können an Ziervögel verfüttert werden.

Wiesenklee

Alter Blütenkopf des Wiesenklees, in dem sich Samen befinden  Geöffneter alter Blütenkopf des Wiesenklees

 
 
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