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  AmarantSchon lange vor der Ankunft der Europäer wurde Amarant in Südamerika von den dort ansässigen Menschen kultiviert. Für die Azteken waren die kleinen Körnchen eines der Grundnahrungsmittel, das ihnen große Mengen Eiweiß lieferte. Die Pflanzenart, die die Samen liefert, trägt den wissenschaftlichen Namen Amaranthus caudatus und wird im Deutschen auch als Garten-Fuchsschwanz bezeichnet. Sie gehört somit zu den Fuchsschwanzgewächsen. Es handelt sich beim Amarant deshalb nicht um eine Getreideart.

Amarantsamen können unterschiedliche Farben haben: gelb, golden, milchigweiß, braun, rot oder schwarz. In Reformhäusern und Bioläden sind meist die goldenen oder milchigweißen Körnchen erhältlich. Weil die Stärkemoleküle im Amarant vergleichsweise klein sind, gelten die Samen als besonders leicht verdaulich. Manche Ziervögel wie Wellensittiche oder andere Papageien mögen Amarant entweder gepoppt, gekeimt oder gequollen. Oft dauert es aber eine Weile, bis sich die Vögel an dieses Futter gewöhnen.

Rohfett Eiweiß Ballaststoffe Kohlenhydrate
9,8 % 15 % 12 % 59 %

Amarant auf dem Feld

Amarant im Detail

 

 

 
 
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