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  Grundrezept für etwa 12 Wellikekse

Achtung: Bitte bedenken Sie, dass Vögel, die an einer Pilzinfektion oder Megabakteriose bzw. an einer Macrorhabdiose (Megabakteriose) leiden, nach Möglichkeit keinen Zucker zu sich nehmen sollten. Lassen Sie deshalb den in diesem Rezept aufgeführten Honig beim Backen weg, wenn die Leckereien für solch heikle Patienten zubereitet werden sollen.

Zutaten
Menge Zutaten
2 Eier (bitte von glücklichen Hühnern!)
80 g Weizenmehl (Type 405)
1,5 - 2 EL flüssiger Honig
1 TL Butter oder Margarine
2 - 3 Tassen Körnerfutter
  Backpapier

Zubereitung
Zutaten in der Schüssel Verrühren Sie die Eier, das Mehl und den Honig zu einem glatten Teig, der klebrig und relativ feucht sein sollte. Er kommt später als "Klebstoff" für das Körnerfutter zum Einsatz und sollte daher nicht zu trocken sein. Ist Ihnen der Teig zu trocken und krümelig geraten, geben Sie einfach esslöffelweise etwas kaltes Wasser hinzu, bis der Teig die richtige klebrig-feuchte Konsistenz hat. Fließen oder vom Löffel tropfen sollte er allerdings ebenfalls nicht, führen Sie bitte unbedingt einen Test durch. Ist der Teig zu flüssig geworden, rühren Sie einfach etwas mehr Mehl hinzu. Bedenken Sie aber, dass Sie nun unter Umständen zu viel Teig angerührt haben, um das richtige Mischungsverhältnis mit dem Körnerfutter zu erlangen. Eventuell muss deshalb auch die Körnermenge ein wenig erhöht werden.

Fertiger Teig Geben Sie nun nach und nach die zuvor bereitgestellte Körnerfuttermischung zum Teig und rühren Sie das Ganze kräftig um. Ein Handrührer ist dafür bestens geeignet, aber von Hand kann man die Masse natürlich ebenfalls verrühren. Wichtig ist lediglich, dass sämtliche Körnchen nach dem Rühren von einer dünnen Teigschicht umgeben sind und dadurch aneinander kleben.

Teigmasse auf dem BackpapierIm nächsten Schritt muss die Körner-Teig-Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilt werden. Mit einem Löffel können Sie den Teig auf das Backpapier geben, die Form der Kekse spielt hierbei keine Rolle. Zu beachten ist lediglich, dass alle Teigfladen etwa gleich dick sein sollten, damit sie später gleichmäßig durchbacken. Wer mag kann die Masse mit Hilfe von Ausstechförmchen zum Beispiel zu Welli-Weihnachtskeksen formen oder die Mischung einfach in runden Klecksen auf dem Papier verteilen, siehe Foto rechts. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Im vorgeheizten Ofen wird dieses Knabbergebäck bei 200°C rund 20 Minuten lang ausgebacken. Der Teig sollte nach dem Backen überall gut durchgegart und getrocknet sein. Am besten überprüfen Sie dies mit einem Zahnstocher, wie Sie es vom Kuchenbacken her kennen. Sind die Kekse fertig gebacken, sollten sie eine goldbraune Färbung angenommen haben. Um die abgekühlten Kekse am Käfig Ihrer Vögel zu befestigen, können Sie beispielsweise Hirseclips verwenden.

Kekse mit leckeren Extras
Fertiger WellikeksDie Teiggrundmischung der Wellikekse lässt sich mit vielen Zutaten variieren und sogar auf die Bedürfnisse kranker Vögel abstimmen. Im gleichnamigen Kapitel über weitere Zutaten finden Sie eine Reihe von Anregungen, wie Sie die Welli-Kekse geschmacklich aufpeppen können.

Haltbarkeit und Lagerung der Wellikekse
Selbst gebackene Wellikekse müssen stets kühl und trocken gelagert werden. Gut durchgebackene Kekse, die Obst oder Gemüse enthalten, sollten möglichst rasch aufgebraucht werden. Im Kühlschrank bleiben sie nur etwa eine Woche frisch; achten Sie unbedingt auf eine eventuelle Schimmelbildung. Besser ist es, Wellikekse mit Frischkostanteil einzufrieren und bei Bedarf aufzutauen. Bis zu einem halben Jahr sind sie im Tiefkühlschrank haltbar. Wellikekse ohne Frischkost, also reine Körner-Wellikekse, halten im Kühlschrank bis zu zwei Monaten, im Tiefkühlschrank bis zu einem halben Jahr, sofern die Zutaten beim Backen frisch waren. Wellikekse, die Ölsaaten wie Sesam oder Sonnenblumenkerne enthalten, sollte man sicherheitshalber maximal drei Monate aufbewahren. Ölhaltige Saaten werden rasch ranzig, sodass Vorsicht geboten ist.

 
 
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