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  Für viele Papageienfreunde gibt es in Südeuropa - oder besser gesagt vor der Küste von Westafrika - ein absolutes Traumreiseziel: die Kanareninsel Teneriffa. Auf diesem wunderschönen Eiland befindet sich in der Stadt Puerto de la Cruz der weltgrößte Papageienpark, der Loro Parque Externer Link.

Logo des Loro Parque
Logo des Loro Parque

Eröffnet worden ist er am 17. Dezember 1972. Seinerzeit ist er als paradiesische Anlage für Papageien konzipiert worden. Inzwischen leben in dem Park jedoch zahlreiche andere Tierarten, darunter Gorillas, verschiedene Pinguinarten und Haie. Die Betreiber des Parks haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Tiere unter den bestmöglichen Bedingungen zu halten. Das heißt, es wird besonders auf Hygiene geachtet, die Futterauswahl orientiert sich an der natürlichen Nahrung der jeweiligen Tiere und die Gehege und Volieren sind naturnah gestaltet.

Doch das ist nicht alles. Der Loro Parque ist an Arterhaltungszuchtprojekten beteiligt. So gibt es neben dem im Park gezeigten Papageienbestand eine weitere große Gruppe von Krummschnäbeln, die in der Zuchtstation im kleinen Ort La Vera gehalten wird. Diese Vögel werden teils mit anderen an Zuchtprogrammen beteiligten Institutionen in aller Welt getauscht, um die Gene der bedrohten Arten "fit" zu halten. Besonders bedeutend sind die Nachzuchten des in freier Natur ausgestorbenen Spix-Aras, eines der Leuchtturmprojekte der mit dem Park in enger Verbindung stehenden Loro Parque Fundación Externer Link (Stiftung Loro Parque). Wer den Park besucht, unterstützt diese Stiftung und die Zuchtvorhaben durch das Entrichten des Eintrittsgeldes. Das hat während meines hier dokumentierten Besuchs des Parks im März 2011 übrigens 31 Euro für Erwachsene und 21 Euro für Kinder zwischen sechs und elf Jahren betragen.

Nun möchte ich eine virtuelle Fototour durch den Park starten, sie ist in mehrere Teile gegliedert, siehe Navigationsleiste oben links.

Der Eingangsbereich des Loro Parque
Der Eingangsbereich des Loro Parque

Direkt hinter dem Eingang gelangen Besucher in das Thai-Dorf Galyani Vadhana. Es ist das größte Dorf seiner Bauart außerhalb von Thailand. Was dort im Loro Parque auf den Hausfassaden und -dächern glänzt, ist 24-karätiges Blattgold.

Blick ins Thai-Dorf im Loro Parque
Blick ins Thai-Dorf

Folgt man dem Rundweg im Gegenuhrzeigersinn, schreitet man über eine Brücke, die einen Teich mit großen Koi-Karpfen überspannt und die voller Blumen ist.

Brücke am Koi-Karpfenteich im Loro Parque
Brücke am Koi-Karpfenteich

Nur noch ein paar Meter trennen den Besucher dann von den ersten Volieren mit Papageienvögeln. Den Einstieg in die bunte Welt der Krummschnäbel stellt eine große Voliere voller prächtig gefärbter Sonnensittiche (Aratinga solstitialis) dar.

Sonnensittich-Voliere im Loro Parque
Sonnensittich-Voliere

Zwei Sonnensittiche im Loro Parque
Zwei Sonnensittiche

Weiter zum nächsten Teil: Planet Penguin
 
 
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