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  Meine Diamanttauben

Zu den kleinsten Taubenarten der Welt gehören die in Australien beheimateten Diamanttauben. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Geopelia cuneata. Mit ihrer Körperlänge von etwa 19,5 Zentimeter sind sie in etwa so groß wie Wellensittiche - zumindest die wilden Diamanttauben. In Gefangenschaft sind inzwischen deutlich größere Tiere nachgezüchtet worden.

Wildfarbene erwachsene Diamanttäubchen sind überwiegend grau gefärbt und tragen auf den Flügeln zahlreiche weiße Flecken. Dort ist das Gefieder teilweise rehbraun gefärbt, auch einige der Schwungfedern weisen diese Farbe auf. Erwachsene Tiere haben auffällige rote Augenringe, die bei den Weibchen meist etwas schmaler sind als bei den Männchen. Zudem weisen wildfarbene Weibchen am Hinterhals und an einigen anderen Teilen des Körpers etwas mehr Braun im Gefieder auf als Männchen. Die Stimme der Diamanttauben ist angenehm leise. Männchen gurren meist zweimal eine mehrsilbige Strophe, Weibchen antworten dann oft mit einem rau klingenden, einsilbigen Ruf. Das folgende Video zeigt den Gesang der Diamanttauben: Link Externer Link.

Pari und Pitu

In menschlicher Obhut sind inzwischen viele verschiedene Farbschläge gezüchtet worden, sodass nicht nur wildfarbene Diamanttauben zum Verkauf stehen. Das ursprüngliche Verhalten ihrer wilden Vorfahren ist den Tieren jedoch geblieben: Sie halten sich gern am Boden auf, lieben Staubbäder - zum Beispiel in großen Schalen mit Sand - und wissen ein ausgiebiges Sonnenbad zu schätzen. Fällt Sonnenlicht irgendwo auf den Boden, breiten die Vögel oft sogar ihre Flügel auf und fangen so noch mehr der für sie offenkundig angenehmen Strahlung ein.

Ich wäre selbst vermutlich nie auf die Idee gekommen, mir Diamanttauben anzuschaffen. Zwar habe ich diese Vögel schon immer niedlich gefunden. Doch da ich Wellensittiche und Katharinasittiche halte, hätte ich nicht unbedingt noch eine Vogelart ins Vogelzimmer bringen wollen. Doch im Juli 2010 hat das Schicksal mir den Fundvogel Pitu in die Hände gespielt, den jedoch niemand vermisst hat: Meine Versuche, sein früheres Zuhause zu finden, sind fehlgeschlagen. Auch habe ich kein gutes Angebot für einen Vermittlungsplatz erhalten. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, Pitu zu behalten, nachdem er sich im Vogelzimmer gut eingelebt hatte. Einige Zeit später habe ich ihm das Weibchen Pari als Partnerin ins Haus geholt. Im Januar 2012 sind die beiden Vögel Eltern geworden, ihr Küken Pema ist schnell zu einem prächtigen kleinen Diamanttäubchen herangewachsen. Bald nach dem Flüggewerden hat sie eine neue Gefährtin bekommen: die scheue und flugunfähige Padme. Meine vier Tauben haben seitdem in Harmonie zusammengelebt, bis Padme leider im Oktober 2012 vermutlich an Altersschwäche gestorben ist. Die arme Pari starb nur einen knappen Monat später an einer schweren Infektion, die eingeleitete Therapie hat bedauerlicherweise nicht helfen können.

Derzeitige Tauben

Pema
Pema

 

Pitu
Pitu

Verstorbene Taube

Padme
Padme

 

Pari
Pari

 

 
 
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