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  Home > Werdegang eines Kükens > 10. Tag
     
 

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In Bezug auf die Größe am Vortag ist der Körper des jungen Wellensittichs kaum gewachsen, dafür sind aber seine Federn mehr und mehr zu sehen: Die Schwanzfedern beginnen sich als kleine Stifte aus der Haut zu schieben. Auf der Oberseite der Flügel zeichnen sich die ersten Federn unter der Haut ab. Auch am Kopf werden die Federn unter der Haut immer deutlicher als winzige Wulste sichtbar, die schon bald nach außen dringen werden. Am Hinterkopf sind bereits die ersten Dunen etwa 0,5 mm lang. Sogar Kropf, Bauch und Beine zeigen nun den ersten Dunenbewuchs. Der Rücken wird immer flauschiger, die Dunen sind nunmehr 2 mm lang. Dies gilt für die meisten Küken, doch es gibt auch immer wieder mal Ausnahmen. Bei manchen Jungvögeln wachsen die Dunen erst viel später.

Das Jungtier öffnet die Augen inzwischen länger und beobachtet seine Umgebung schon ein wenig. Dabei ist es für das Küken nützlich, dass es seinen Kopf recht gut aufrichten und einigermaßen wackelfrei halten kann – zumindest für einige Zeit. Es lehnt sich wie schon in den Tagen zuvor aber noch immer gern irgendwo an. Mit den Geschwistern kuschelt es dabei besonders gern.

Von der Mutter erhält der kleine Vogel nicht nur Nahrung, sondern auch die lebensnotwendige Wärme. Allerdings wird es für das Weibchen zusehends schwieriger, sich im Nistkasten aufzuhalten, wenn sich darin mehrere Küken befinden. Die "Kinderschar" nimmt so viel Platz ein – im Durchschnitt liegen vier Küken und oft sogar sechs oder in Extremfällen acht – im Nest, dass das Weibchen Mühe hat, alle Heranwachsenden gleichermaßen zu wärmen.

Zehn Tage alter Nestling

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