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  Schwanz- und Schwungfedern kommen immer weiter aus der Haut hervor, sie sind nunmehr fast 1,5 Zentimeter lang. An Bauch, Brust und Rücken sind die Federn bereits drei bis vier Millimeter weit durch die Haut gekommen und man kann die spätere Farbe des jungen Vogels gut erkennen. Im Gesicht sieht das Jungtier inzwischen stark wie ein Wellensittich aus, weil sein Schnabel etwa zwei Drittel der späteren Größe erreicht hat.

Auch heute gehen die Gesangsübungen weiter, allerdings weniger zaghaft als am Vortag. Man könnte glatt meinen, dem Nestling fehle etwas, wenn er einen ebenso schrillen wie schrägen Ton nach dem anderen von sich gibt. Aber nur wer früh übt, wird einmal ein Meister in Sachen Gesang. Ist das Jungtier wie Rana an den Menschen gewöhnt, genießt es ausgiebiges Kraulen mit den Fingerkuppen auf dem Rücken. Besonders zahme Jungvögel heben bereitwillig die Flügel hoch, damit man die Flanken darunter besser streicheln kann. Wenn man sieht, wie heftig sich der Jungvogel kratzt, kann man sich in etwa vorstellen, wie quälend der Juckreiz durch die wachsenden Federn sein muss.

18 Tage alter Nestling

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