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  Markierte Eier eines WellensittichsBeim Züchten von Wellensittichen oder anderen Vögeln ist es meist sinnvoll, die Eier zu markieren. Gründe für dieses Vorgehen sind zum Beispiel, dass auf diesem Wege das Führen eines Zucht- oder Nachweisbuches möglich ist. Für einige Vogelarten ist dieses bürokratische Vorgehen sogar vorgeschrieben. Auch wer zum Beispiel besondere Farbschläge züchten möchte, tut gut daran, die Eier zu markieren. Das gilt vor allem dann, wenn man aufgrund von Brutkomplikationen einer brütenden Henne die Eier einer Artgenossin unterlegen muss. Man behält durch das Markieren der Eier dann trotz allem den Überblick.

Das empfohlene Vorgehen ist denkbar einfach: Finden Sie ein neues Ei im Nistkasten eines Vogelweibchens, markieren Sie es mit einem weichen Filzschreiber. Wählen sie dafür bitte unbedingt einen ungiftigen Stift, weil Sie sonst das ungeborene Jungtier vergiften könnten, denn die Eischale ist durchlässig für Giftstoffe. Vermerken Sie auf dem Ei mit einem Kürzel, wer die Elterntiere sind, zum Beispiel Zuchtpaar 3 oder "RC" für Rita und Coco. Dahinter können Sie dann eine Nummer aufschreiben. Es empfiehlt sich, das jeweilige Gelege aufsteigend zu numerieren. Notieren Sie in Ihrem Zuchtbuch neben dem Kürzel und der Nummer auch wann welches Ei gelegt worden ist.

Anhand dieser Liste können Sie leicht die voraussichtlichen Schlupftermine berechnen, die im Durchschnitt 18 Tage nach der Eiablage sein sollten. Schlüpft aus einem Ei nach mehr als 20 Tagen kein Jungtier, sollten Sie es vorsichtshalber aus dem Nest entfernen, weil der Embryo eventuell abgestorben sein könnte. In solchen Fällen kommt es leicht zu einer Fäulnis im Ei, es könnte explodieren und das restliche Gelege, die Mutter oder bereits geschlüpfte Jungvögel mit Krankheitserregern infizieren.
 
         
 
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